ATTERSEE, APRIL 2010

 

Ausgmacht is ausgmacht. Trotz Regen, Schnee , Wind und Sonnenschein fuhren Nobs, Bäda und ich am Sonntag morgen nach Österreich zum Attersee um uns dort mit Markus 3, Michl, Phillip und Nicole zu treffen, die schon am Samstag morgen anreisten und dort übernachteten.

 

Pünktlich um 9.30 Uhr trafen wir uns am vereinbarten Treffpunkt am See um unseren ersten Tauchplatz auszusuchen und um so schnell als möglich ins doch recht kühle Nass einzutauchen.

 Die " Schlierwand " sollte unser erster Tauchgang werden und wir begannen uns aufzurödeln als eine Dame des älteren Semesters und selbsternannter Sheriff, mit einem Regenschirm bewaffnet aus dem Haus gegenüber auf uns zueilte und uns eindringlichst ermahnte jaaaaa keine Zigarettenkippen einfach auf den Boden zu werfen, da sie sonst sofort ein Bußgeld von 5,- Euro pro Kippe dem gemeinen Raucher abnehmen dürfe, jaah, des hat der Bürgermeister zu ihr g'sagt, hat's gsagt. Also Kippen aus und ab ins Wasser.

Die Sicht war ausgezeichnet und wir tauchten ein kleines Stück bis wir an die Schlierwand kamen die wie ein aufgerichteter Hahnenkamm den Abhang bis in eine Tiefe von ca. 4o Metern hinunter zog und sich dort wieder im Hang verlief.

Die Höhe dieser Schlamm Wand ist maximal 8 Meter und mit zahlreichen Löchern bestückt wo sich zum Teil große Aalruten und andere Fische aufhalten.

Nach einer guten halben Stunde Tauchzeit tauchten wir wieder zurück um uns bei einigen Tassen heißen Tees und Kaffees wieder aufzuwärmen. Nebenbei bekamen wir Einblicke in Michls Wohnungsplanung die zu allgemeinen Lachkrämpfen führten.

Mit einem schmunzeln zogen wir weiter zum zweiten Tauchplatz an der Tauchschule " Nautilus " um uns dort mit Handkarren unser Gerödel vom Parkplatz bis zum Tauchplatz vorzufahren.

Der Nautilus Tauchplatz ist Unterwasser mit allerlei versenkten Utensilien der abwechslungsreichere Platz im Gegensatz zur Schlierwand. Auch hier war die Sicht sehr gut , aber das kalte Wasser ließ uns auch hier nur eine gute halbe Stunde aushalten und trieb uns regelrecht schlotternd aus dem Wasser.

Nobs, Bäda und ich machten uns gegen 15.3o Uhr  auf den Heimweg und kamen zwei Stunden später wieder nach Hause, während der Rest noch vor Ort zum Essen ging um die verbrannten Kalorien wieder aufzufüllen.

 

 

Robs

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